Schüler-Eltern-Lehrer-Beratungstag 

(Ehemals "Elternsprechtag")


Zu den pädagogischen Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer gehören auch die Information und die Beratung der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Eltern (§ 123 Absatz 1 SchulG). Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sind wir nach entsprechenden Terminvereinbarungen stets bereit, unsere Beratungsaufgabe zu erfüllen. 

Im Schuljahr 2012/13 haben wir so genannte Schüler-Eltern-Lehrer-Beratungstage eingeführt. Die dort geführten Gespräche sind eine Weiterentwicklung des klassischen Elternsprechtags. 

Eltern und Schüler/innen nehmen verbindlich gemeinsam an diesem Gespräch, das der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin mit ihnen führt, teil. Seit der Elternsprechtag auf diese Art und Weise durchgeführt wird, nehmen fast alle Eltern den Termin wahr. Das Gespräch findet zu einem vorher fest vereinbarten Termin statt. Sowohl Schüler/innen als auch Klassenlehrer/in bereiten sich gründlich auf dieses Gespräch vor. Die Vorbereitung der Schüler fördert ihre Fähigkeit zur Selbsteinschätzung und Reflexion. Durch die intensive Beschäftigung mit sich selbst in Bezug auf Stärken und Schwächen und der Überlegung selbst gewählter Ziele fordert und fördert ein solches Gespräch die Verantwortung der Schüler für das eigene Lernen und einen erfolgreichen Schulbesuch. Die Vorbereitung der Lehrkräfte stellt eine bewusste und reflektierte Auseinandersetzung mit den Stärken und Schwächen jeden Schülers sicher. 

Ziel eines solchen Gesprächs ist immer eine Zielvereinbarung, für deren Gelingen der Schüler/die Schülerin die Verantwortung hat, jedoch durch schriftliche Festlegungen durch die Eltern und die Lehrkraft unterstützt wird. Die festgelegten Ziele können dabei aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen (Arbeitsverhalten, Sozialverhalten, Leistungen, ...). Sie werden individuell für jeden Schüler / jede Schülerin in Absprache bestimmt. 

Abschließend ist zu sagen, dass sowohl Eltern wie auch Lehrer diese Form der Beratung als positiv empfinden.